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Wie wählt man die richtige Farbe für ein individuelles Logo auf der Verpackung aus?

Mar-18-2026

Wie Verpackungsmaterial und Drucktechnologie die Farbauswahl beeinflussen

Jahre Erfahrung in der Verpackungsindustrie zeigen, dass bei der Farbgestaltung eines Logos zunächst die Verpackungsmaterialien und die verwendete Drucktechnologie zu berücksichtigen sind. Unterschiedliche Materialien wie PET, PP und Glas reagieren unterschiedlich auf Druckfarbe. Auch die Haftung variiert zumindest in der menschlichen visuellen Wahrnehmung. Beispielsweise ist die Haftung auf PET-Kunststoff und kosmetischen Behältern mit einer lebensmittelverträglichen, wasserbasierten Tinte, die rot oder blau gefärbt ist, im Hinblick auf die visuelle Wahrnehmung bei Siebdruck und Heißprägung hoch. Für farbige oder satinierte Kunststoffbehälter wird der Einsatz hochdeckender Tinten empfohlen, während helle oder schwach gesättigte Tinten vermieden werden sollten, um zu verhindern, dass Logos verschwinden. Für Verpackung und Druck werden lebensmittelgeeignete Tinten verwendet. Eine Tinte mit einem VOC-Gehalt unter 1 % erfüllt die FDA- und SGS-Standards und gewährleistet die Sicherheit des Produkts im Hinblick auf Prägung und Folienprägung. Eine unzureichende Haftung der Tinte beeinflusst zudem die Farbwiedergabe des Logos.

Bedeutung von Farben in verschiedenen Kulturen

Farben, die in Verpackungen und Logos verwendet werden, spielen eine große Rolle dabei, wie verschiedene Kulturen Produkte akzeptieren. In vielen grenzüberschreitenden Verpackungsfällen stellen Unternehmen fest, dass sie die Verpackung an die jeweilige kulturelle Akzeptanz unterschiedlicher Farben anpassen müssen. In China und Japan steht Rot für Glück und Erfolg und ist daher in der Lebensmittelverpackung sehr verbreitet. Im Gegensatz dazu gilt Rot in westlichen Kulturen als Warn- bzw. Gefahrenfarbe und sollte daher vermieden werden. Eine Reihe von Ländern der westlichen Welt betrachtet Grün als Farbe, die Gesundheit und Umwelt symbolisiert; daher werden Lebensmittel- und medizinische Produkte häufig in Grün verpackt. Im Nahen Osten hingegen bewerten einige Länder die Farbe Grün negativ. Blau genießt weltweit universelle Akzeptanz als positive und sichere Farbe. Daher wird die Verwendung blauer Verpackungen für Kosmetik- und Getränkeprodukte in allen Ländern akzeptiert. Auf dem jungen Konsumentenmarkt, auf dem Verläufe (Gradienten) in Logos weit verbreitet sind, muss die Farbkombination den Vorlieben junger Verbraucher entsprechen. Ein beliebtes Beispiel hierfür ist die Kombination aus Gelb und Orange im Verlauf, die bei jungen Verbrauchern in europäischen und amerikanischen Märkten besonders beliebt ist. Diese Farbkombination wird zudem in Logos für Getränkeverpackungen eingesetzt, um ein fröhliches und energiegeladenes Markenimage zu erzeugen.

Bevor Sie eine Farbe zur Individualisierung Ihres Logos auf grenzüberschreitender Verpackung auswählen, ist es unerlässlich, dass Sie die Kultur Ihres Zielmarktes gründlich untersuchen, um das Risiko einer Farbinkompatibilität zu vermeiden und sicherzustellen, dass die gesamte Markenbotschaft klar bei Ihrer Zielgruppe ankommt.

How to choose the right color for customized logo on packaging

Die Sicherheit der Verpackung in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie

In der Lebensmittel- und Pharmaindustrie unterliegt die Verpackung strengen Vorschriften – von der Auswahl der Farben in den Logos bis hin zur Auswahl konformen Materials; die Einhaltung dieser Vorschriften ist für die Branche entscheidend. Internationale Standards, die die Auswahl von Materialien und Farben regeln, umfassen ISO 9001 sowie die EU-Verordnung Nr. 1935/2004. Kernstück der Konformitätsbewertung sind Prüf- bzw. Inspektionsrichtlinien zur Farbechtheit, darunter beispielsweise Wasser-, Reib- und Lichtechtheit. So müssen Logos auf Lebensmittel- und Arzneimittelverpackungen aus Gründen der Sicherheit eine Wasserfestigkeit von mindestens Stufe 4, eine Trockenreibechtheit von mindestens Stufe 4 sowie eine Nassreibechtheit von mindestens Stufe 3 aufweisen. Bei medizinischen Verpackungen – etwa bei Pillendosen – dürfen die Logo-Farben nicht auffällig sein; zudem müssen die Logos mit einer Tinte gedruckt werden, die gemäß dem OH&S-System (Occupational Health and Safety, Arbeitsschutz- und Gesundheitsschutz-Management-System) zertifiziert ist (d. h., die Tinte darf kein Blei oder andere schädliche Stoffe enthalten, die migrieren könnten). Die Logos auf Lebensmittel- und medizinischen Verpackungen müssen die vom SGS-Qualitätssystem festgelegten Prüf- und Migrationsstandards für gefährliche Stoffe erfüllen, und die Logo-Farben müssen einer Prüfung unterzogen werden, um die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften für Lebensmittel- und Pharmaverpackungen sicherzustellen.

Farben, die nicht den Compliance-Anforderungen entsprechen, führen zur Marktabsage des Produkts. Daher muss die Farbauswahl strikt den Standards entsprechen.

Markenführung, Farbe und Verpackung

Markenbilder und Markenbekanntheit können stark durch die Farben beeinflusst werden, die in Logos und Verpackungen verwendet werden; zudem lässt sich die strategische Farbverwendung durch Daten mehrerer branchenspezifischer Verpackungspreisträger untermauern. Bei der Zuordnung von Farben zur ‚Positionierung‘ der Marke und zu den ‚Eigenschaften‘ des Produkts ergeben sich beispielsweise folgende Entscheidungen: Für kosmetische Produkte mit einer Luxus- und Prestige-Positionierung eignen sich ‚zarte, mattere‘ und ‚niedrig gesättigte‘ Farben wie ‚Nude-Rosa‘ und ‚Mitternachtsblau‘, um jenes hochwertige und elegante Markenimage zu vermitteln; bei Lebensmittelprodukten für Kinder hingegen können leuchtende und ‚freudige‘ Farben wie ein helles Himmelblau und ein fröhliches Helles Gelb auf der Verpackung eingesetzt werden, um gezielt die Aufmerksamkeit sowohl von Kindern als auch von Betreuungspersonen zu gewinnen. Ein Logo mit nur einer Farbe ist im Markt stärker ‚wiedererkennbar‘ als Logos mit mehreren Farben – dies gilt insbesondere für kleine Parfüm- und Kosmetik-Sprühflaschen. Zu viele Farben können das Logo ‚überladen‘ erscheinen lassen. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist das einfarbige Grüne Logo auf der kindersicheren runden Flasche pharmazeutischer Produkte, das als starkes visuelles Markenidentifikationsmerkmal gilt und die Marke leicht ‚wiederzuerkennen‘ und ‚zu merken‘ ist.

Es ist wichtig, kontrastreiche Farben für Logos und Verpackungen auszuwählen. Für eine bessere optische Wirkung und eine stärkere Markenpräsenz am Endverbrauchermarkt sind das schwarze Logo auf der transparenten PET-Flasche und das weiße Logo auf der farbigen Kunststoffflasche die optimalen Wahlmöglichkeiten.

Kontrolle der Konsistenz bei der Serienfertigung

Die letzte Komponente der Qualitätskontrolle bei der Produktion und der Einhaltung des Markenhandbuchs ist die Kontrolle der Farbkonsistenz des Logos während der Serienfertigung. Bei der Serienfertigung wird die Pantone-Farbkarte zur Farbabstimmung verwendet. Für die Serienfertigung sollte der ΔE-Wert zwischen 3,0 und 1,5 liegen. Bei hochwertigen maßgeschneiderten Lösungen sollte der ΔE-Wert zwischen 1,5 und 1,0 liegen. Während der Produktion wird ein Farbdifferenzmessgerät zur Farbabstimmung eingesetzt, und es ist erforderlich, während des gesamten Produktionslaufs Anpassungen vorzunehmen, um die Farbkonsistenz des Logos sicherzustellen. Bei überlagerten, langsam abverkauften Bestsellern wird das Tintenverhältnis konstant gehalten, um Farbunterschiede zu minimieren. Jede Produktionscharge muss einer Qualitätskontrolle unterzogen werden und die Prüfungen auf Farbechtheit sowie auf Farbkonsistenz bestehen.

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