Es gibt strenge Anforderungen an die Materialien für kosmetische Verpackungen, die mit der Haut in Kontakt kommen. Die Sicherheit hat stets oberste Priorität; keine Verpackung darf Risiken für die Haut, Hautkontakt, chemisches Auslaugen oder Hautreizungen bergen. Materialien, die für den Kontakt mit der Haut geeignet sind, müssen ungiftig sein und dürfen nicht mit den Wirkstoffen in den kosmetischen Duftstoffen reagieren. Zudem existieren internationale Sicherheitsstandards für Materialien. Diese Sicherheitsstandards verlangen, dass die Materialien frei von Risiken sind, beispielsweise Schwermetallen, die in Phthalaten und Formaldehydabspaltern enthalten sein können. Alle potenziell schädlichen Materialien müssen vollständig eliminiert werden.
PET (Polyethylenterephthalat)
Unternehmen, die Kosmetikprodukte herstellen, entscheiden sich häufig dafür, ihre Produkte in Polyethylenterephthalat (PET) zu verpacken. Dieser leichte Kunststoff ist vollständig durchsichtig und weist hervorragende Sperr-Eigenschaften auf, die den Inhalt eines Behälters schützen. PET ist nicht toxisch und verunreinigt die darin enthaltenen Produkte nicht – daher wird es häufig zur Verpackung von Lotionen, Shampoos und Gesichtssprays verwendet. PET ist vollständig recycelbar, weshalb viele Kosmetikunternehmen es zunehmend als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach umweltverträglicher Verpackung wählen. Dieser Kunststoff ist zudem langlebig und bricht oder läuft weder während des Transports noch im Alltagsgebrauch aus.
PP (Polypropylen)
Eine weitere sichere und sichere Option für die Verpackung von Kosmetikartikeln ist Polypropylen (PP). Dieser Kunststoff ist ebenfalls hitze-, chemikalien- und toxischbeständig. Aus diesem Grund eignet er sich gut für die Verpackung von Duschgelen und Gesichtsreinigern, da diese Produkte ebenfalls einem Sterilisationsprozess bei hoher Temperatur unterzogen werden müssen. Zudem wird PP häufig zur Herstellung von Auspressrohren und Flaschen verwendet, die zur Verpackung von Duschgelen und anderen Produkten dienen. Dadurch ergibt sich zudem eine bessere Erfahrung für die Verbraucher. Diese Option ist außerdem vorteilhaft, weil PP vollständig recycelbar ist und nur geringe Abfallmengen verursacht.
Glas
Glas ist ein klassisches Material für die Verpackung kosmetischer Produkte, da es sicher und vielseitig ist. Es ist außerdem nicht porös, was bedeutet, dass es weder Chemikalien noch Bakterien absorbiert. Dies ist besonders wichtig für Produkte wie ätherische Öle und Seren, die empfindlich gegenüber Kontamination sind. Zwar ist Glas schwerer und zerbrechlicher als Kunststoff, doch seine hochwertige Optik und Haptik machen es zur bevorzugten Wahl vieler Kosmetikunternehmen. Um Bruch zu vermeiden, werden viele Glasverpackungslösungen daher mit Schutzhüllen und Verschlusskappen geliefert.

Sichere Verpackungsmaterialien können zudem die Gebrauchstauglichkeit der Produkte verbessern. So verlängern beispielsweise PET und PP aufgrund ihrer hervorragenden Barriereeigenschaften gegenüber Feuchtigkeit und Sauerstoff die Haltbarkeit von Kosmetikprodukten, indem sie diese vor oxidativem Abbau und dem Wachstum von Mikroorganismen schützen. Auch Glas bietet eine zuverlässige Abdichtung, sodass die Produkte über einen längeren Zeitraum frisch bleiben. Sichere Verpackungsmaterialien unterstützen zudem spezielle Herstellungsverfahren wie das Spritzgießen und das Blasformen, wodurch Kosmetikprodukte in unterschiedlichen Designs und Formen angeboten werden können.
Die Fokussierung auf Sicherheit bei der Verpackung kosmetischer Produkte bietet den Marken, die diesen Ansatz verfolgen, zahlreiche kommerzielle Vorteile. Immer stärker richten Verbraucher ihr Augenmerk auf die Sicherheit der von ihnen erworbenen Produkte sowie auf die Materialien, aus denen die Verpackungen bestehen. Marken, die sichere (nicht-toxische und umweltfreundliche) Materialien für ihre Verpackungen verwenden, sprechen wahrscheinlich gesundheits- und umweltbewusste Verbraucher an, was die Marke stärkt und die gesamte Marktstellung verbessert. Dadurch wird vermieden, dass die Marke Zeit und Geld investieren muss, um neue Kunden zu gewinnen, und sie wird durch Wiederholungskäufe belohnt.
Es ist wichtig – und oft kostspielig –, Materialien zu testen, bevor man sich für sie entscheidet. Bevor eine Marke ein Verpackungsmaterial für Kosmetika verwenden kann, muss sie zunächst erkennen, dass in vielen Fällen eine Unverträglichkeit zwischen dem Produkt und der Verpackungsstruktur besteht; die Marke muss daher umfangreiche Tests durchführen, um sicherzustellen, dass das Material nicht negativ mit einem der Inhaltsstoffe des Produkts reagiert. Dieses Material muss zudem von den zuständigen Behörden des Vertriebsgebiets als gültig anerkannt und zertifiziert sein (beispielsweise von der FDA für die Vereinigten Staaten). Die Erwartung an Marken, bei ihren Verpackungsmaterialien Nachhaltigkeit zu berücksichtigen, wächst stetig – und diese Erwartung ist aus Sicht der Verbraucher durchaus gerechtfertigt. Es gibt mittlerweile eine sehr große Auswahl an Materialien, die sowohl für den Verbraucher als auch für den Planeten unbedenklich sind. Marken müssen also nicht nur eine sichere und saubere Umgebung für die Haut des Verbrauchers schaffen, sondern können darüber hinaus auch eine sichere und saubere Umgebung für die Welt, in der wir leben, gewährleisten.